Sonntag, 10. April 2016

Hellooooooo irgendwo vom Atlantik

Einen herzlichen Gruß meine Lieben!


Mittlerweile bin ich aus dem Winterschlaf erwacht und melde mich wieder bei Euch und ich weiß gar nicht genau wie, aber ich bin tatsächlich auf einem AIDA-Kreuzfahrtdampfer gelandet. ;-)


Nach ein paar Stationen in der Karibik schippern wir jetzt quer über den Atlantik in Richtung Kanaren und so langsam wird es auch frischer hier an Deck. :-/


Ob Traumschiff oder doch nicht so, Tauchen mit der AIDA, Leben an Bord, Landausflüge etc., dazu erzähle ich Euch in den nächsten Tagen mehr...


...heute aber noch ein paar Impressionen aus Barbados...;-)











Dienstag, 29. September 2015

Neopren aus Kalkstein??? :-o)

Die Liebe zum Meer verbindet...ich schreibe darüber und die Akteure des Saltwater-Shops haben ihre Liebe beruflich eingebunden. Kein Wunder, dass sich die Wege auch mal kreuzen. :-)
Da ich als Neuling in der Surfer-Szene noch gar nicht in der Marken- und Produktkomplexität involviert bin, bin ich liebend gern der Einladung von Marleen und Oli gefolgt, um bei meinem letzten Besuch in Hamburg einen Abstecher in den Shop zu machen.

Es beeindruckt mich, wenn Menschen und Unternehmer zu ihren Werten stehen und diese auch in ihr Unternehmen einfließen lassen und ich behaupte, dass das hier absolut der Fall ist. In meinem Gespräch mit Oli spürt man die Passion für´s Brett und vor allem für das Meer und die Umwelt, was sich auch in den Produkten widerspiegelt, wobei sie hier gerade den kleineren Marken am Markt die Chance geben! Top!

Umweltfreundlich, biologisch abbaubar, Nachhaltigkeit...diese Schlagworte finden sich häufig wieder im Saltwater-Shop. Ich hab mich mal genüßlich durch die Produktregale gestöbert...neben hippen Klamotten kann man sich auch ordentlich mit hilfreichem Equipment rund ums Surfen eindecken. Ein paar meiner Lieblinge zeig ich Euch mal...;-)

Rail-Grubber, für Menschen mit kurzen Armen ;-)
Tint Sun Stick, zumindest keine rote Nase mehr durch die Sonne :-D



Bee-Wax, den Fischen zuliebe 100% biologisch abbaubar



Was zu lesen gibt’s auch...soll ja bilden...also hab ich mir schon meine nächste Flug-Lektüre eingepackt...



 Okay Neoprenanzüge sind ja nun wirklich nichts Neues für mich...aber ein Neo aus Kalkstein!?!?
Das ist das feine Teil!!
 Das hat mich schon neugierig gemacht!! Es fühlte sich auf jedenfall sehr angenehm an und der Umwelt tun wir mit dieser Art von Anzügen definitiv einen Gefallen! :-) Mich interessiert, wer von Euch schon Erfahrungen mit Kalkstein-Neos gemacht hat, vor allem beim Tauchen! Aufgrund der größeren Lufteinschlüsse, muss der Auftrieb mit diesen Anzügen enormer sein. Bitte kontaktiert mich oder kommentiert mir hier, damit ich mir darüber ein besseres Bild verschaffen kann. Danke! ;-)







Fazit: Ich bin begeistert...nicht nur von der Produktpalette! Man kann hier von jahrelanger Erfahrung von aktiven Wassersportlern als Kunde profitieren, die Saltwater-Members wissen, wovon sie sprechen! Ich kann Euch nur den Tipp geben, seht Euch selbst mal um!!

Und nun geht’s weiter mit der Planung des nächsten Surftrips an den südlichsten Zipfel von Europa...aber vorher muss ich noch shoppen gehen! ;-)

Eure Steffi

P.S.: Auch wichtig und interessant für (Nicht)-Surfer, oder Skater...der Saltwater-Shop unterstützt die Surfrider Foundation, die sich nachhaltig für den Schutz der Meere und Küsten einsetzen!

Merkste wat? Denkt drüber nach!


 In diesem Sinne...have a FUNtastic and CLEAN day!! :-)

http://www.saltwater-shop.com/




Montag, 3. August 2015

*Madeira meine Perle* (August 2012)


Im August 2012 verschlug es mich nach jahrelanger Urlaubsabstinenz auf die Blumeninsel Madeira. 10 Tage ein bisschen rumlümmeln...dachte ich. :-) Aber erstmal heile landen, denn Madeira ist bekannt für eine leicht abenteuerliche Landebahn (kurz und windig). In knapp 4 Stunden Flugzeit ist man auch schon dort und siehe da, recht unspektakulär die Landung. Ab in den Bus zum Wunschort Canico de Baixo. Canico liegt etwas östlich von der Hauptstadt Funchal und ist auch nicht weit entfernt vom Flughafen.

Anlage Galosol
Pool
Ich hab mich ins Sporthotel Galosol eingebucht. Die Anlage liegt direkt an der Küste des (Unterwasser-) Naturschutzgebiets. Man hat einen herrlichen Ausblick auf den Atlantik und auch innerhalb der Anlage kann man sich nur wohl fühlen. Kein Riesenbunker in dem man sich verlaufen kann, sondern eine gut verteilte Hotelanlage, was einen schönen Flair mit sich bringt. Das Hotel verfügt über knapp 120 Zimmer, zumindest im Galosol. Die Anlage schließt sich aus 3 verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten zusammen (Galosol, Galomar und Alpino Atlantico). Das Frühstücksbuffet ist sehr vielseitig, in 10 Tagen kann man sich da schon gut durchfuttern. Die Anlage verfügt auch noch über 3 verschiedene Restaurants, aber auch im Umkreis vom Hotel findet man einige gute und günstige Restaurants, wo es auch die typischen nationalen Gerichte gibt. Mittlerweile ist Fisch von meinem Speiseplan zwar komplett verschwunden, doch wer es mal ganz exotisch mag, der sollte den schwarzen Degenfisch in Bananensauce probieren...es war "interessant". :-)
Ausblick von der "Promenade"
Yummi :-)











First steps under water :-)
:-D
No comment ;-)
Auf Madeira kam ich auch das erste Mal mit dem Tauchen in Berührung. Viele rieten mir, wenn ich mal einen Tauchkurs in Erwägung ziehen würde, sollte ich ihn doch besser in Deutschland machen, im Ausland oder im Urlaub wird man sonst nur schnell durch die
Ausbildung "durchgezogen". Das kann ich von der Tauchbasis in Canico nun gar nicht behaupten. Das Manta Diving Center liegt direkt am Hotel und man kann sie auch bequem mit einem Lift erreichen. Es war schon eine recht spontane Idee von mir, einen Tauchkurs zu machen und so war ich auch leicht nervös, als ich an der Basis am ersten Morgen ankam. Die wurde aber schnell behoben, alle in der Basis sind super gut drauf, man fühlt sich schnell wohl und hat sofort Bock auf´s Tauchen bekommen. Die Basis wird von Stefan geführt und erhielt in den letzten Jahren auch insgesamt 7mal den Award für die "Beste Basis im Atlantik", ausgestellt von der Zeitschrift tauchen. Bei aller Lockerheit und Spaß an der Sache wird die Ausbildung und Sicherheit der Schüler hier sehr ernst genommen. Die einzelnen Übungen finden sowohl im Freiwasser als auch im eigenen Salzwasserpool statt. Die Ausbildungsgruppen werden sehr klein gehalten, wir waren zu dritt. Ich hatte anfangs meine Problemchen mit dem Equipment (Wo gehört der Schlauch jetzt hin?:-)), aber hey, ist ja noch kein Meister von Himmel gefallen. Nachdem Malte (unser Lehrer) die ersten Übungen mit Maske ausblasen etc. für gut befunden hatte, durften wir dann auch das erste Mal auf  13 Meter ab ins Meer. Über meine Tarierfähigkeiten meines ersten Tauchgangs möchte ich jetzt hier nicht näher eingehen :-), aber das ist ja auch schwierig wenn man das erste Mal den Kopp komplett unter Wasser hat, atmen durch das Mundstück, Druckausgleich, dann die ersten Eindrücke unter Wasser, so´n Seepferdchen, was da auf einmal vor der Nase auftaucht...und, und, und. Leicht überfordert aber sofort verliebt...ich weiß nicht, ob ich jemals was Schöneres bis dato erlebt und gesehen habe und ich wusste, hier willste nicht mehr weg...zumindest bis die Flasche leer war. Von daher war ich am zweiten Tag schon entspannter und in freudiger Erwartung des nächsten Tauchgangs. Die Ausbildung belief sich auf vier Tage und wir tauchten hauptsächlich in der Bucht und zum Schluss auch in der Arena. Die Tauchplätze befinden sich direkt an der Basis im Naturschutzgebiet und sind bequem über verschiedene Einstiege zu erreichen. Für Anfänger wirklich super! Besonders beeindruckend sind die verschiedenen Felsformationen am Lavafinger und die kleinen Höhlen. Dort hab ich auch bisher die größten Zackenbarsche gesehen und natürlich auch wieder ganz viele neugierige Brassen. Wenn man Glück hat, kriegt man auch mal Mantas zu sehen...ich hatte leider kein Glück! Dafür gab es aber viele Barakuda-Schwärme, Muränen und Krebsarten. Nach vier Tagen war es dann geschafft und ich hatte meinen CMAS* in der Tasche, ich entschloss mich aber, den Nitrox-Kurs noch dranzuhängen. Mein erster Tauchgang als frischgebackene Taucherin war auch gleich ein Nachttauchgang am Lavafinger und jaaaa ich war schon erstaunt, was da so nachts alles aus den Felsritzen gekrochen kommt...einmalig! Ich finde, für´s "erste Mal" hätte ich mir keine bessere Basis aussuchen können!

Perfekte Tarnung





















In den ersten Tagen nach meiner Ankunft, hab ich kurz um die Ecke vom Hotel, die Agentur "Loko Loko" entdeckt, die verschiedene Outdoor-Aktivitäten rund um die Insel anbietet. Mal schauen, was Madeira neben dem Tauchen sonst noch zu bieten hat. Bei Loko Loko kann man u.a. Mountainbike- und Kletter-Touren, Paragliding, Surfen und Bootstrips zum Delphin- und Wale beobachten buchen,...das Angebot ist breit gefächert, Langeweile kommt also bestimmt nicht auf. :-) Ich entschied mich auch für eine Kajak-Tour auf dem Meer. Mal abgesehen davon, dass mir abends die Arme bis zu den Knien hingen, war es eine schöne Tour an der Küste von Canico. Schaut mal in der Agentur vorbei, wenn ihr da seid!!

 Einen Tag nutzte ich auch für eine kleine Inselrundtour mit einem befreundeten Pärchen und jaaa ich weiß, so manch einer, der mich kennt, lacht sich jetzt kapputt, aber ich war tatsächlich wandern. :-) Jetzt nagelt mich aber nicht drauf fest, welche von den zig Wanderwegen Madeiras wir gelaufen sind. Die Natur Madeiras ist neben den vielen Blumen (die allerdings im Hochsommer nicht mehr so blühen) von seinem vulkanischen Ursprung geprägt. Man kommt sich an gewissen Stellen vor wie in den Alpen. Wer hier nach langen endlosen Sandstränden Ausschau hält, sucht hier vergebens, aber Madeira ist mit seinen Ecken und Kanten so viel schöner und das dauerhaft frühlingshafte Klima, lässt es einen dort sehr gut aushalten.








Ob ich nochmal nach Madeira reisen würde...gewiss! Ich muss mir ja noch die Surf- und anderen Tauchspots anschauen! ;-)
Die Blumeninsel hat schon was!












Schaut doch mal rein auf Stefan´s Homepage vom Manta Diving Center:
http://www.mantadiving.com/

und natürlich auch bei LokoLoko ;-)
http://www.lokolokomadeira.com/de/ 

Mittwoch, 24. Juni 2015

Surfen & Tauchen auf Fuerteventura - Wellen an, Alltag weg (Mai 2015)


Meine gute Freundin Jule und ich wollten über unsere Geburtstage einfach nur mal weg. Jule surft, ich tauche...und da ich surfen immer schonmal ausprobieren wollte, suchte ich nach einer Gelegenheit beides miteinander zu kombinieren. Dabei stieß ich dann auf das Angebot von Fresh Surf in El Cotillo auf der kanarischen Insel Fuerteventura. Ein paar E-Mails später wurde gebucht und vier Wochen danach ging es dann auch schon endlich los...





Gelandet auf der Insel, Koffer geholt, sogleich von der Sonne geküsst - perfekt...ab in den Transferbus. Den Transfer kann man direkt über Fresh Surf mitbuchen, für einen Preis von 15,- € pro Fahrt absolut unschlagbar, ABER leider daaaaauerte die Fahrt geschlagene 3 Stunden, was meine Laune gleich wieder in den Keller katapultierte. Also wer das lieber etwas entspannter will, sollte sich besser einen Mietwagen nehmen. Endlich am Ankunftsort El Cotillo angekommen wurde die Stimmung aber schnell durch den herzlichen Empfang der Fresh Surf-Mädels wieder gut! Von da an waren wir dann wirklich im Urlaub. :-)



Fresh Surf El Cotillo
Chilling-Area ;-)
Unterkunftstechnisch hat Fresh Surf ein breites Angebot. Wir waren in einem 3 Personen-Apartment untergebracht, hat alles was man braucht, war sauber - Tip Top! Neben den Apartments gibt es noch das Surfcamp, wo auch gefrühstückt und abends gespeist wird. Das Frühstücksbuffet ist ordentlich gefüllt und es gibt genießbaren Kaffee (was für mich persönlich immer gaaaaanz wichtig ist). Wer abends im Surfcamp essen möchte, meldet sich dafür rechtzeitig bei den Mädels an und ich kann nur sagen, es war wirklich köstlich, was uns die liebe Linda da gezaubert hat. Ich fand es im Surfcamp immer super gesellig! :-) Wer es aber lieber im Hotel mag, der kann sich entweder im Soul Surfer Hotel oder im Cotillo Beach einbuchen. Für ganz Ruhesuchende gibt es dann aber auch noch die Möglichkeit ein eigenes Strandhäuschen zu mieten. Für jeden ist irgendwas dabei!







Am Strand Cotillo

Am Strand Cotillo
Am ersten Tag nach der Ankunft haben wir uns erstmal in aller Ruhe den Ort angeschaut und einen chilligen Strandtag eingelegt. El Cotillo ist ein kleines ruhiges Städtchen im Norden der Insel. Neben dem Surfcamp gibt es hier keinen großen Tourismus, was ich aber persönlich sehr bevorzuge. El Cotillo hat trotzdem viel zu bieten. Neben den Supermärkten, in denen man sich mit allem eindecken kann, gibt es zahlreiche Restaurants und die beliebte Cocktail-Bar des "Schweizers", direkt gegenüber des Soul Surfer Hotels. Wir fühlten uns immer sehr wohl im El Roque-Restaurant, die Karte war sehr vielseitig und das Essen super lecker. Die Preise sind generell auf Fuerteventura in meinen Augen sehr human. Besonders hervorzuheben ist aber auch das kleine Bistro direkt neben der Fresh Surf-Office für einen kleinen Snack zwischendurch, oder auch ein gemütliches Pläuschchen mit dem lieben Massimo bei einem Käffchen.


Weg zum Strand
Zum Strand muss man von den Apartments aus ein bisschen laufen, dauert aber max. 10 Minuten. Dort kann man den Tag ruhig ausklingen lassen. Ein schöner Sandstrand ist auf den kanarischen Inseln ja nicht unbedingt üblich, aber dieser ist wirklich super schön. Hier finden auch die Surfkurse statt, man findet hier hauptsächlich Surfer und Einheimische, was so ein bisschen Privatstrand-Flair mit sich bringt. Baden aber nur für ganz mutige...sehr KÜHLes Nass!













Die lieben Mädels in der Office
Das "Klassenzimmer"

Die nächsten Tage ging es dann auch endlich zur Sache...Surfkursbeginn! Yeeehaaa! :-) Man trifft sich morgens in der Fresh Surf-Office und dann gibt es erstmal Theorie, danach Sachen packen, Board auf den Van und ab geht´s ans Meer. Am Strand angekommen und nachdem wir uns alle in unsere Neos gepellt haben, gab´s erstmal eine elustre Aufwärm-Session (absolut notwendig wie ich schnell erfahren durfte) und natürlich die Trockenübungen am Strand. Der Kurs findet in kleinen Gruppen statt, wir waren zu fünft pro Surflehrer. In den kleinen Gruppen wurde auf jeden Einzelnen sehr individuell eingegangen. Wir waren in den Kursen von Angie und Jordi und die Beiden fand ich als "Lehrer" einfach nur sensationell. Es steht und fällt ja immer mit dem Trainer meiner Meinung nach und bei den Beiden ist man definitiv sehr gut aufgehoben. Als wir die Übungen dann das erste Mal im Wasser probiert haben, wird gut geschaut, wer was wie schnell drauf hat und es werden jedem Einzelnen spezielle Tipps gegeben. Der Ehrgeiz ist geweckt, so schnell wie möglich auf dem Board zu stehen, am zweiten Tag hat´s bei mir dann auch tatsächlich mal geklappt! Man ist ja so stolz auch wenn´s nur 2 Sekunden dauert! Mir hallen heute noch Jordi´s Rufe in den Ohren..."Look when the wave breaks...lay on your board...find your comfortzone...feel the energy of the wave...PADDEL PADDEL...and UP!!" :-))) Und auch wenn es nicht funktioniert...es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, wie bei allem heisst es üben, üben, üben. Und das Üben macht hier mal so richtig Laune, es hat gefunkt bei mir!! Tut euch bitte selbst einen Gefallen und macht es anders als ich...macht auch die Dehnübungen am Abend, sonst hängen euch die Arme am nächsten Tag bis zu den Füssen! ;-) Der Kurs geht bis zum Mittag, aber wer den Hals noch nicht voll hat, kann sich ein Board kostenlos für den Tag leihen. Ein paar Impressionen von unseren Kursen, findet ihr in bildlicher Form etwas weiter unten!



Wassersport-Freaks kommen auf Fuerteventura super auf ihre Kosten. Neben dem "normalen" Surfern haben wir auch etliche Wind- und Kite-Surfer gesehen. Die Wellen am Cotillo Beach waren für uns Anfänger optimal, mit den Fortgeschrittenen werden aber auch noch andere Spots angefahren. Apropos Wind: Auch wenn das Wetter auf den Kanaren ganzjährig recht mild ist, der Wind hatte es echt in sich, abends brauch man dann auch schon mal die kuschelige Wollstrickjacke.



Punta Amanay

Ich hatte bei Fresh Surf nur einen 3-Tages-Kurs gemacht, weil ich natürlich auch noch Tauchen gehen wollte. Fresh Surf arbeitet hier mit den netten Jungs von Punta Amanay zusammen. Die Basis liegt im knapp 20 Kilometer entfernten Corralejo. Mit dem Bus (kostet 3,10 €) ist man in ca. 40 Minuten da. Wenn ihr allerdings eigenes Equipment mitbringt und zu mehreren Leuten dort seid, ist es sicherlich wieder einfacher, einen Mietwagen zu nehmen. Mit dem Auto dauert es auch nur 20-25 Minuten und euer Zeug könnt ihr dann ja wie gewohnt in der Basis lassen, wenn ihr an mehreren Tagen tauchen wollt. Die Basis ist aber was Equipment angeht selbst sehr gut und modern ausgestattet. Hier kann man auch mit Nitrox tauchen...for free! Ungewöhnlich zu vielleicht anderen Basen ist, dass die regulären Tauchgänge um 8.30 und 10.30 Uhr stattfinden. Schön wär´s gewesen, wenn man nach dem Surfen mittags gleich rüber zum Tauchen fahren könnte, aber die Nachmittage nutzen die Jungs für die Tauchkurse und Übungen im Pool. Also muss man sich dann einfach feste Tauchtage setzen. Die Jungs, das sind übrigens Kristof & Gegge, wobei uns Kristof an der Basis empfing und Gegge mit uns zum Tauchspot raus fuhr. Leider hat das Wetter an diesem Tag mal so gar nicht optimal mitgespielt, das merkten wir auf der Bootstour zum Spot schon...extremer Seegang, nicht wirklich was für sehr schwache Mägen. Aber viele von euch lieben das ja, und so ist die Natur nunmal! ;-) Getaucht wird rund um die "Isla de Lobos". Wir waren an einem recht flachen Spot mit bis zu 14 Meter Tiefe. Aufgrund des Wetters hatten wir leider auch eine sehr schlechte Sicht, 5-10 Meter wenn´s hoch kommt. Aber wenn die Sicht gut ist, ist es hier traumhaft. Schöne Felsformationen mit kleinen Kaminen, wo man sich stundenlang aufhalten könnte und natürlich die übliche Horde Brassen, die einen gerne mal den ganzen Tauchgang über begleiten. ;-) Ich hätte gerne noch andere Spots gesehen, aber das Wetter wurde die nächsten Tage leider auch nicht besser. Damit ihr euch aber ein Bild von bunten Treiben der Unterwasserwelt dort machen könnt, hat mir der Kristof noch ein paar Fotos zur Verfügung gestellt - Vielen Dank dafür! Eine Auswahl der Tauchspots, die ihr mit den Jungs anfahren könnt, haben sie auch auf ihrer Homepage vorgestellt, schaut doch mal rein!



Punta Amanay
Der Kristof :-)





















Hafen Corralejo

Da ich den letzten Tag nicht zum Tauchen nutzen konnte, haben Jule und ich uns dann mal in Corralejo umgeschaut und einen kleinen Shopping-Tag eingelegt. Zum Shoppen und Feiern findet man in Corralejo wirklich genug. Etliche Shops und Bars soweit das Auge reicht, vor allem auf der berühmten Hauptstraße. Also zum Urlauben wäre das nicht so meine Stadt, aber wer das Nachtleben ein bisschen actionreicher braucht, findet hier was er sucht.

Und dann war die schöne Woche auch schon rum und wir saßen wieder im Transferbus (jaaaaa, das dauerte wieder so laaaaaange!!)...
Fazit: Wer mit dem Gedanken spielt, einen Surfkurs zu machen, dem kann ich das Team von Fresh Surf nur wärmstens ans Herz legen. Die Surflehrer wissen, was sie tun, und die Mädels in der Office sorgen für einen rundum schönen Aufenthalt und das auf eine sehr herzliche Art. Auch als Taucher kommt man auf seine Kosten und mit den Jungs von Punta Amanay macht es viel Spaß (auch mit leichter Seekrankheit ;-))! Ich fand es schön, zwei Sportarten miteinander kombinieren zu können, ohne Stress...und die Ruhe, die man sich im Urlaub wünscht, kam auch nicht zu kurz! Also HIN!!!


Links:

Und hier noch wie versprochen ein paar Bildchen von den Fresh Surf-Kursen und den Jungs von Punta Amanay:






















Copyright Punta Amanay

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Copyright Punta Amanay

Copyright Punta Amanay